Der Katalog
„Karl der Kühne (1433-1477)“ ist ein umfangreiches, 382 Seiten zählendes, gebundenes Nachschlagewerk, herausgegeben vom Mercatorfonds.
Im ersten Teil wird die historische und geografische Situation von Burgund anhand von Karten, Biografien und einem umfangreichen Stammbaum skizziert.
Im zweiten Teil des Katalogs beleuchten vier Autoren die Person von Karl dem Kühnen. Werner Paravicini nimmt Karl als Staatsoberhaupt unter die Lupe. Die Hofhaltung und das Leben des burgundischen Hofs unter Karl werden von Birgit Franke und Barbara Welzel beschrieben. Katia Schmitz-von Ledebur behandelt die liturgischen Gewänder des Ordens vom Goldenen Vlies. Zum Schluss folgt ein Essay von Till-Holger Borchert über die Kunst des Porträtierens burgundischer Fürsten.
Im letzten Teil findet der Leser alle Ausstellungsstücke, nach Themen geordnet und ergänzt um weitere interessante Kunstgegenstände. Schöne Farbabbildungen wechseln sich mit Informationen über die Objekte und ihren Kontext ab. Eine einzigartige Sammlung für jeden Kunstliebhaber!
Die Begleitpublikation
Die Begleitpublikation „Schätze burgundischer Hofkunst in Wien“ hrsg. von Sabine Haag, Franz Kirchweger und Katja Schmitz-von Ledebur
160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
In Ergänzung zu dem von den drei Ausstellungspartnern Bern, Brügge und Wien gemeinsam erarbeiteten Ausstellungskatalog erscheint zur Eröffnung in Wien noch eine weitere Publikation. Sie ist den herausragenden Schätzen burgundischer Hofkunst gewidmet, die sich heute in verschiedenen Wiener Sammlungen und Institutionen befinden.
Neben dem Blick auf die historischen Verbindungen zwischen den Häusern Burgund und Habsburg stehen Beiträge zum Orden vom Goldenen Vlies und zu den verschiedenen Kunstgattungen im Zentrum: zur Schatz- und Textilkunst, zu illuminierten Büchern und zu Zeugnissen der Tafelmalerei und Bildhauerei.
Die reiche Bebilderung soll dem Leser die Pracht und Bedeutung burgundischer Hofkultur auch in optisch entsprechender Weise vor Augen führen.